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Christian Sewing: Deutsche-Bank-Chef stellt Kündigungsschutz für Topverdiener infrage

Times News, Politik- und Marktübertrag (2026-10-11): Christian Sewing Deutsche-Bank-Chef stellt Kündigungsschutz für Topverdiener infrage Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing (56) hat die bisherigen Reformen der… Primärquelle: Original bei Manager Magazin (manager-magazin.de).

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Christian Sewing: Deutsche-Bank-Chef stellt Kündigungsschutz für Topverdiener infrage

Christian Sewing Deutsche-Bank-Chef stellt Kündigungsschutz für Topverdiener infrage

Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing (56) hat die bisherigen Reformen der Bundesregierung als nicht ausreichend und zu langsam kritisiert. Aus seiner Sicht habe die schwarz-rote Koalition „schon erkannt hat, was zu tun ist“, sagte Sewing der „Bild am Sonntag“. Allerdings glaube er, dass sie „in der Umsetzungsgeschwindigkeit und auch in der Konsequenz“ besser werden müsse. „Und wir dürfen uns auch nicht immer auf Kompromisse einlassen“, mahnte der Vorstandschef von Deutschlands größtem Kreditinstitut.

Außerdem verlange Sewing, den Kündigungsschutz weiter zu verringern. „Wir sind einfach in so ‌einer schnelllebigen Welt, dass wir ​viel flexibler denken ‌müssen. Das bedeutet auch, man muss die Möglichkeit haben, schneller zu reagieren“, sagte der Deutsche-Bank-Chef. Der erste Schritt dazu sei bereits gemacht worden „für ‌Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die über 180.000 Euro verdienen. Wir müssen das etwas weiter nach ‌unten ziehen.“

Zudem müsse ​Bürokratie abgebaut werden. „Wir ‌müssen wieder zu dem Vertrauensstatus kommen ‌und ​sagen, wenn ich etwas beantrage und es wird innerhalb von drei oder ​vier Monaten ⁠nicht beantwortet, gilt es als ​genehmigt.“

Sewing will keine Abstriche bei der Rentenreform

Der Chef der Deutschen Bank appellierte zudem an die Bundesregierung, keine Abstriche bei der Rentenreform zu machen. „Ob das Produkt Altersvorsorgedepot oder die gesamte Rentenreform, wie sie vorgeschlagen ist: Mein größtes Petitum an die Bundesregierung ist, sie genauso durchzusetzen, wie sie gekommen ist. Jede Verwässerung ist schwierig, darf nicht passieren.“

Aus Sewings Sicht könnte die Rente durch die Reform deutlich sicherer werden. „Da ist das Altersvorsorgedepot drin, da ist die Frühstartrente drin, da ist aber auch die kapitalmarktgedeckte Rente drin“, sagte er.

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Dies werde zur Folge haben, „dass wir endlich aus diesen reinen Umlagefinanzierungen rauskommen“. Dies berge die Chance, „dass wir einen hohen dreistelligen Betrag monatlich mehr an Rente erwirtschaften und unsere Rente auch im Staatsdefizit deutlich besser ausgestellt ist.“